Linux BSP Inhalt

Das Linux BSP wird im Rahmen des PXA270-Referenzdesigns angeboten: Sirius wird für Regulus angeboten - das Schnellentwicklungs-Kit für das einsatzbereite PXA270 Computer-on-Modul - eSOM270 Rund um den Globus setzen unsere Kunden das BSP für die Produktion ihrer Produkte ein. Einige BSP-Features:

Uboot level

S.Nr.

Feature

Unterstützung

Anmerkungen

1

Kernel- und Dateisystem-Download auf das Gerät vom PC

Ethernet- (TFTP) und serielle (Modem) Unterstützung

Einsatz in der Entwicklungsphase und für das Upgrade vor Ort

2

Diagnose für alle Peripheriegeräte

Diagnose der meisten Peripheriegeräte, u. a. Ethernet, SDRAM, NOR Flash, NAND Flash, RTC, SD Memory, USB Client

Überprüfung des Peripheriegerätestatus während der Produktion.

3

Splash-Screen-Start

Alle BMP-Bilder können geladen werden. Die einzige Begrenzung ist die Display-Größe.

Der Bildschirm ist nicht leer, bis der QTOPIA-Desktop angezeigt wird.

4

uboot prompt

uboot prompt wird für jeden seriellen Anschluss unterstützt. Konfigurierbarer Debug-Anschluss.

Nützlich während des Downloads in der Entwicklungs- oder für die Diagnose in der Produktionsphase. Alle standardmäßigen uboot-Befehle werden unterstützt.

5

LEDs - steuerbar über die Software

Ja

Die LEDs können für die Fehlerbehebung über die Software gesteuert werden.

6

Unterstützung des CPU-Speed-Change-Befehls

Ja. Die CPU-Geschwindigkeit kann für 312/416/520 konfiguriert werden.

Unterstützt die Performance-Tests der App für verschiedene Prozessorgeschwindigkeiten.

7

Kernel-Boot-Optionen

Unterstützt den Kernel-Start über NOR-Flash und die externe SD-Karte.

Die Anwender können von der SD-Karte starten oder diese Option als Field-Upgrade-Tool für die Firmware und das Betriebssystem nutzen.

8

JTAG

Boot-Code-Flash-Unterstützung über JTAG

Eine App im PC löst den Boot-Code über JTAG aus (flashen)

9

Uboot-Version

U-Boot-2008.10.

Regelmäßiges BSP-Update. Informieren Sie sich beim Kauf bitte über die aktuell unterstützte u-boot-Version

Kernel-Unterstützung

S.Nr.

Feature

Unterstützung

Anmerkungen

1.

Kernel-GDB-Unterstützung

Ja

KGDB-Unterstützung über Eclipse. Möglich wird dies in der Eclipse-Umgebung an der Oberfläche - eine bessere Lösung als die Befehlszeilenschnittstelle.

2.

Kernel-Debug-Nachrichten

Die Debug-Nachrichten sollen am seriellen Anschluss angezeigt werden. Konfigurierbarer serieller Anschluss.

Der Anwender wählt den seriellen Anschluss für die Debug-Nachrichten aus.

3

Kernel-Debugger

Einfügen und Löschen von Trennpunkten an jedem Punkt im Kernel-Code.

Dies ist nützlich beim Aufbau benutzerdefinierter Gerätetreiber. KGDB-Unterstützung in Linux.

4

Ethernet-Treiberunterstützung.

Unterstützt. Es handelt sich um einen 10/100 Ethernet-Treiber mit 97 Mbps Performance für den UDP-Verkehr mit iperf.

Anwendungsunterstützung für DHCP und statisches IP.

5

USB Host - USB-Massenspeicher

USB-Flash-Stick Unterstützung bis zu 8 GB.

Getestet mit dem Kingston USB-Flash-Stick Unterstützung bis zu 8 GB.

6

USB Host - HID-Klasse

Mit Tastatur- und Mausunterstützung

 

7

USB Host - WLAN

Unterstützt USB WLAN-Dongles

Positiv getestet mit den Zydas USB 802.11b/g WLAN-Dongles. Die iperf-Testergebnisse erhalten Sie auf Anfrage von e-con.

8

USB-Gerät - serielle USB-Schnittstelle

Unterstützung der seriellen USB-Schnittstelle

Das USB-Gerät übernimmt die Aufgaben des COM-Anschlusses am PC und unterstützt die serielle USB-Geräteklasse. Eine Muster-Applikation für die Datenübertragung an den PC wird unterstützt.

9

USB-Gerät - Massenspeicherunterstützung

Unterstützung der USB-Massenspeicher. Bei Verbindung über den Geräteanschluss an den PC arbeitet das Gerät als Massenspeicher. Alle Speichergeräte, wie NAND Flash oder SD-Karten, können als Massenspeichergerät zugeordnet werden.

Nützlich ist dies u. a. für Digitalkameras oder andere Geräte, wenn der Endbenutzer nur Zugriff auf den Datenspeicher im Gerät benötigt.

10

USB-Gerät - Netzwerkgeräteunterstützung

Unterstützung für die Ethernet-über-USB-Geräteklasse

Das Gerät exportiert eine Netzwerkschnittstelle; über den PC kann darauf als Netzwerkgerät zugegriffen werden. Dies ist nützlich für Socket-Anwendungen, wenn die Ethernet-Kommunikation fehlt.

11

NAND Flash - Speicher

Das Gerät wird als Speichergerät angezeigt. Unterstützung bis 1-GB-Speicher

SLC NAND Flash-Unterstützung. Das Gerät wird mit einem YaFFS-Dateisystem geliefert.

12

NAND Flash - Back-Block-Reporting und Management

Die Bad-Blocks werden zur Startzeit gemeldet und der Treiber verwaltet die fehlerhaften Blöcke und die ECC-Korrektur.

Das Bad-Block-Management ist wichtig, wenn die Blöcke während der Nutzung von NAND-Flash beschädigt werden. Sie sind wichtig für ein robustes Treiber- und Dateisystem.

13

NOR Flash - Speicher

Das Gerät wird als Speichergerät angezeigt.

 

14

Touchscreen-Treiber

Der Touchscreen-Treiber wird unterstützt.

Auf dem QTOPIA-Desktop, der auf Sirius und der Regulus-Plattform ausgeführt wird, arbeitet die Touchscreen-Schnittstelle über tslib. Mit Kalibrieranwendung.

15

SD-Karte - Speicher

Unterstützung großer SD-Speicherkapazitäten bis zu 16 GB.

Die SD-Karte unterstützt mehrere Partitionen. Auf einer Partition kann das Betriebs- und auf der anderen das Dateisystem gespeichert werden.

16

SPI-Treiber*

Es gibt zwar kein SPI-Gerät, allerdings ist die SPI-Schnittstelle der Header auf den Referenzplattformen Regulus. e-con stellte Muster-SPI-Treiber für ein EEPROM vergleichbares Gerät am SPI-Anschluss bereit.

Mithilfe dieser Mustertreiberquelle können die Kunden Treiber für ihre SPI-Geräte aufbauen.

17

I2C

Ja, wird unterstützt.

RTC sitzt (bei Regulus) auf der I2C-Schnittstelle und daher kann der Treiber für das Schreiben von Treibern für I2C-Geräte genutzt werden. Für Sirius wird ein I2C-Mustertreiber bereitgestellt.

18

Display, 3,2-, 3,5- und 7-Zoll-LCD-Treiber.

Treiberunterstützung für Sharp- und Optrex-LCDs.

Das 3,5-Zoll-Display ist frei von Reflexionen bei Sonnenlicht Transflektiv).

19

Display, 8,4-,Zoll-LCD-Treiberunterstützung *

Mit Treiber für Optrex LCDs.

Es handelt sich um eine optionale BSP-Komponente.

20

Treiber für den seriellen Anschluss.

Mit Treiber für den seriellen Anschluss.

Regulus unterstützt bis zu sieben UART, und die Muster-App wird für das Lesen und Schreiben über diese seriellen Anschlüsse bereitgestellt.

21

Energiemanagementpolitik – Spannungs- und Frequenzskalierung*

API werden für die dynamische Spannungs- und für die dynamische Frequenzskalierung bereitgestellt.

Endanwender können diese Energiemanagement-API für eine geringere Verlustleistung und besseres Energiemanagement bei der Entwicklung von Handhelds nutzen.

22

Energiemanagement - Musteranwenderprofil-Unterstützung*

Musteranwenderprofile einschließlich der verschiedenen Leistungsstufen.

Musteranwenderprofile nutzen drei verschiedene Leistungsstufen.

23

GPRS/GPS-Treiber*

Unterstützung als Add-on-Modul. Der entsprechende CMUX-Treiber wird bereitgestellt. Über die CMUX-Treiberschnittstelle muss nur ein UART belegt werden.

Diese Funktion wird über das Add-on-Modul unterstützt und ist kein normales BSP-Bestandteil. Es werden Muster-Apps bereitgestellt, über welche der Kunde SMS und Daten bei simultanem Empfang der Signalstärke senden kann. Portierte Wvdial-Dialer-Anwendung.

24

Kameratreiber*

Unterstützung als Add-on-Modul. Unterstützung von Video für Linux (V4L2).

Video für Linux wird portiert und die Muster-App wird auf QTOPIA bereitgestellt. Die Anwendung nimmt Videos und Bilder (jpeg) auf und unterstützt Autofokus/Continuous Focus.

25

GPIO-Treiber

Unterstützt mit einer Musterapplikation für die GPIO-Umschaltung, Empfangseingang, Richtungskonfiguration usw.

Auf den Regulus- und Sirius-Plattformen können bis zu 50 GPIO ausgeführt werden.

26

Tastaturtreiber*

Über GPIO unterstützt.

 

27

Musterapplikationen

Musterapplikationen für die Verwendung von UART, SPI, GPIO und I2C

 

28

Kernel-Version

Die unterstützte Linux-Version ist 2.6.25

Bitte fragen Sie vor dem Kauf bei e-con nach Updates.

Unterstütztes Dateisystem

S.Nr.

Feature

Unterstützung

Anmerkungen

1

NOR Flash-Dateisystem

Das JFFS2-Dateisystem wird unterstützt

Standardmäßig wird das Stammdateisystem auf NOR-Flash unterstützt.

2

NAND Flash-Dateisystem

YAFFS/JFFS2 wird unterstützt.

Umfassende Stabilitätstests. QTOPIA wird hier ausgeführt.

3

NFS-Unterstützung

Stamm NFS/-Dateisystem-Mount wird unterstützt.

Die Anwender können das Dateisystem als Stammverzeichnis auf dem PC montieren.

Benutzeroberflächen und Build-Umgebung

S.Nr.

Feature

Unterstützung

Anmerkungen

1

Befehlszeilenschnittstelle

Busybox wird unterstützt

Busybox Version 1.13.2 wird unterstützt

2

Benutzeroberfläche (GUI)

QTOPIA 2.2.0 wird unterstützt

Es handelt sich um eine ältere QTOPIA-Version; die Schnittstelle soll lediglich die Nutzung des Touchscreens und die Möglichkeiten der Anpassung des Referenzdesigns für Handhelds zeigen. Die aktuelle QTOPIA-Version kann bei Bedarf portiert werden. Wenden Sie sich bezüglich weiterer Informationen bitte an e-con.

3

Benutzeroberfläche (GUI) - Apps

Browser, Dateimanager, Kalender, Terminal-Emulator für den Zugriff auf die seriellen Schnittstellen.

 

4

Build-Umgebung

Eclipse Version 3.4.2 wird unterstützt.

Mit Eclipse können der Kernel sowie Shell-Anwendungen aufgebaut werden.

5

Arm Linux GCC Version

4.0.0

 

6

Host PC

Fedora Core 7 oder später.

Für die Installation wird Java benötigt.

* - Unterstützung als Add-on-Modul.